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KIStudio

Ein interaktives Dashboard mit KI-gestützten Funktionen © InfiniteFlow / stock.adobe.com
Ein interaktives Dashboard mit KI-gestützten Funktionen © InfiniteFlow / stock.adobe.com

Der Einsatz von künstlicher Intelligenz in kommunalen Verwaltungen bietet zahlreiche Potenziale, doch um KI-Lösungen rechtssicher und zielgerichtet nutzen zu können, sind bestimmte Voraussetzungen erforderlich. Mit dem Projekt „KIStudio“ soll eine zentrale Plattformlösung für Kommunen bereitgestellt werden, um verschiedene KI-Anwendungen nachhaltig nutzbar zu machen. Das Projekt wird seit Oktober 2025 durch das Niedersächsische Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung finanziert mit dem Ziel, kommunale Verwaltungen in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen und diese effizienter, medienbruchfrei und datenbasiert sowie zukunftsfähig zu gestalten. 

Projektziel

Ziel des Projektes ist es, eine KI-Plattform für Kommunalverwaltungen zur Verfügung zu stellen, die nicht nur eine deutliche Arbeitsentlastung für die beteiligten Kommunen liefert, sondern sich auch durch besondere Qualitäts- und Datenschutzstandards auszeichnet. Hierfür wird eine singuläre Oberfläche geschaffen, hinter der eine modulare Rahmenarchitektur steckt. Über diese werden verschiedene Microservices, KI-Lösungen und Sprachmodelle mittels API-Schnittstellen integriert und rollenspezifisch definiert. Auf diese Weise haben Kommunen Zugriff auf zahlreiche Funktionen, die Verwaltungsprozesse maßgeblich erleichtern. 

Projektbeteiligte

Ein Computerbildschirm mit verschiedenen KI-Komponenten © Tiviland / stock.adobe.com
Ein Computerbildschirm mit verschiedenen KI-Komponenten © Tiviland / stock.adobe.com

In der ersten Phase wird das Projekt durch das Niedersächsische Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung finanziert. Die testende Pilotgruppe setzt sich aus 31 verschiedenen (Samt-)Gemeinden, Städten und Landkreisen sowie IT-Dienstleistern und Landesinstanzen zusammen. Um ein vielfältiges Erfahrungsbild und verschiedene kommunale Anforderungen bestmöglich abbilden und berücksichtigen zu können, variieren die Pilotkommunen in ihrer Verwaltungs- und Einwohnergröße. Die kommunale Ausgangslage in der Ausgestaltung zur KI-Vorhaben sowie dem allgemeinen Wissensstand zu KI ist ebenfalls sehr heterogen verteilt. So entsteht ein umfangreiches und möglichst repräsentatives Bild der niedersächsischen Verwaltungslandschaft in Hinblick auf den Einsatz künstlicher Intelligenz.

Die enge Zusammenarbeit mit den Kommunen erlaubt es, im Zuge der Pilotierung den Anforderungskatalog an eine kommunale KI-Plattform zu konkretisieren. Diese von den Piloten gemeldeten Anwendungsfälle und technischen sowie organisatorischen Anforderungen erlauben die Ausgestaltung einer möglichst passgenauen Lösung. Die aktuelle zu testende Lösung erlaubt es den Piloten, eigenständig KI-Assistenten für ihre Anwendungsfälle zu bauen und diese mit anderen Verwaltungen teilen. Die zweiwöchigen kommunalen Austauschformate bieten darüber hinaus einen wertvollen Rahmen für einen interkommunalen Erfahrungsaustausch.

Projektlaufzeit

Der Proof-of-Concept (PoC) für das Projekt „KIStudio“ wurde im Oktober 2025 gestartet und lief in der ersten Phase bis Dezember 2025. Ab Januar 2026 startet die zweite Phase des PoC, welche erneut durch das Niedersächsische Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung finanziell getragen wird. Parallel erfolgt die Ausschreibung auf der Grundlage des erarbeiteten Anforderungskatalogs. Das Ziel für das 2. Quartal 2026 ist es, eine Produktivlösung bereitstellen zu können, die auf den Erfahrungen der beteiligten Pilotkommunen und Stakeholdern basiert. Voraussichtlich im 3. Quartal 2026 soll die Lösung allen interessierten Verwaltungen zur Beschaffung zur Verfügung stehen.

Ihre Ansprechpersonen

Sie wollen mehr über das Projekt KIStudio erfahren? Dann sprechen Sie uns an! Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!


Dr. Laurine Oldenburg »

Projektleitung KIStudio

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